Biogas

Biogas wird überwiegend als Brennstoff in Blockheizkraftwerken verwendet, die neben Strom auch Wärme erzeugen können.

Westmittelfranken ist dabei einer der wichtigsten Standorte für Biogasanlagen. Diese landwirtschaftlich geprägte Region bietet ideale Voraussetzungen für die Erzeugung und lokale Verwendung von Biomasse. Neben Betreibern von Biogasanlagen haben führende Biogasanlagenbauer und Komponentenhersteller ihren Sitz in Westmittelfranken. Aufgrund dieser herausragenden Position hat der Freistaat Bayern hier zwei leistungsfähige und innovative Biogaspilotanlagen ausgewählt, um zukunftsweisende Optimierungspotenziale für diese Technologie festzulegen.

In der Gemeinde Arberg wird eine bäuerliche Biogasanlage mit ca. 70 MWh/Jahr im Nebenerwerb betrieben.

Photovoltaik

Die guten klimatischen Bedingungen der Region Westmittelfranken begünstigen den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen. Aus diesem Grunde produzieren auch in Arberg und im Gemeindegebiet zahlreiche Photovoltaikanlagen knapp 2.000 MWh Strom in Form von erneuerbarer Energie auf privaten und gewerblichen Dächern.

In Deutschland ist seit 2005 eine Photovoltaikleistung von insgesamt rund 1,4 GW installiert. Damit kann der Strombedarf einer Millionenstadt fast vollständig gedeckt werden. In der Photovoltaik-Branche mit etwa 3.500 Unternehmen (inkl. Handwerk) erzielen ca. 25.000 Beschäftigte einen Umsatz von etwa 3 Mrd. Euro. Zurzeit verbucht diese Branche zweistellige Wachstumszahlen. So rechnet man für das Jahr 2020 mit einer Verfünffachung der Beschäftigten und des Umsatzes in diesem Bereich.

Kurzumtriebsplantage / Energiewald

Eine Kurzumtriebsplantage (KUP, Schnellwuchsplantage) ist eine Anpflanzung schnell wachsender Bäume oder Sträucher mit dem Ziel, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren. Geschieht dies ausschließlich für die Energieerzeugung, wird auch von Energiewald gesprochen.

In einer Kurzumtriebsplantage werden schnellwachsende und ausschlagsfähige Baumarten, vor allem Pappeln (Gattung Populus) oder Weiden (Gattung Salix) eingesetzt. Die Forschung und Züchtung konzentriert sich dabei auf Baumarten, die für unser gemäßigtes Klima geeignet sind.

Durch die Nähe zu den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, welche sich seit vielen Jahren mit dem Thema Energiepflanzenanbau beschäftigen und dazu Felder mit verschiedenen Pflanzen angelegt haben, wurde von einer Landwirtsfamilie im Jahr 2010 eine kleine Fläche als Kurzumtriebsplantage im Gemeindegebiet angelegt. Ziel der Anbauversuche in Triesdorf ist es, geeignete Energiepflanzen für bayerische Standorte zu finden und Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Standorteigenschaften für den Anbau bestimmter Kulturen gegeben sein müssen. Dieses Know-How soll zukünftig auf die neu angelegte und die weiteren geplanten Plantagen in Arberg und Umgebung direkt angewandt werden.

Hackschnitzelheizung

Eine Hackschnitzelheizung wird mit zerkleinerten Hackschnitzeln aus Restholz, z.B. aus Wäldern oder Sägewerken, vollautomatisch betrieben. Mit einer Förderschnecke oder einem entsprechenden Gefälle werden die HackschnitzelHolzhackschnitzel sind zerkleinertes Holzhackgut. Dieses wird aus Restholz aus Wäldern oder Sägewerken gewonnen. Mit Hackschnitzeln lassen sich Heizungen vollautomatisch betreiben, wobei sie allerdings eine größere Lagerfläche in Anspruch nehmen udn evtl. vorgetrocknet werden müssen. Ein Nachteil bei der Verwendung dieses Brennstoffes ist die Notwendigkeit von leistungsfähigeren Fördersystemen als sie z.B. bei Pellets nötig sind. Folglich sind Hackschnitzelheizungen teurer als Pelletheizungen und lohnen sich meist erst für Anlagen mit einer größeren Heizleistung.  aus dem Lagerraum in die Heizung befördert. Dort werden sie verbrannt und erzeugen somit die Wärmeenergie.

Eigenschaften:

  • Hackschnitzel/Holzhackschnitzel sind zerkleinertes Holzhackgut. Dieses wird aus Restholz aus Wäldern oder Sägewerken gewonnen. Mit Hackschnitzeln lassen sich Heizungen vollautomatisch betreiben, wobei sie allerdings eine größere Lagerfläche in Anspruch nehmen und evtl. vorgetrocknet werden müssen. Ein Nachteil bei der Verwendung dieses Brennstoffes ist die Notwendigkeit von leistungsfähigeren Fördersystemen als sie z.B. bei Pellets nötig sind. Folglich sind Hackschnitzelheizungen teurer als Pelletheizungen und lohnen sich meist erst für Anlagen mit einer größeren Heizleistung. Hackschnitzel fallen jedoch bei fast jedem Landwirt, Sägewerk und Gärtnereibetrieb an und stehen somit zur Verfügung.
  • bestehen zu 100 % aus Holz
  • geeignet zur automatischen Beschickung (dank Förderschnecken)
  • schnelle und saubere Befüllung
  • Hackschnitzelheizungen werden als umweltneutral eingestuft (bei der Verbrennung wird exakt die Menge an CO2 freigesetzt, welche auch während der Wachstumsphase im Holz gespeichert wurde). Dieses wird aus Restholz aus Wäldern oder Sägewerken gewonnen. Mit Hackschnitzeln lassen sich Heizungen vollautomatisch betreiben, wobei sie allerdings eine größere Lagerfläche in Anspruch nehmen udn evtl. vorgetrocknet werden müssen. Ein Nachteil bei der Verwendung dieses Brennstoffes ist die Notwendigkeit von leistungsfähigeren Fördersystemen als sie z.B. bei Pellets nötig sind. Folglich sind Hackschnitzelheizungen teurer als Pelletheizungen und lohnen sich meist erst für Anlagen mit einer größeren Heizleistung.  
  • Brennwert rund 4,0 kWh je kg (je nach Holzart, bei ca. 20% Wassergehalt)

Hackschnitzelheizungen sind in der Anschaffung deutlich teurer als herkömmliche Öl-,Pellet- oder Gasheizungen. Im Vergleich dazu steht allerdings der günstigere Energiepreis.