Im Sinn des Waldgesetzes für Bayern (BayWaldG) unterscheidet man die Begriffe Staatswald, Körperschaftswald und Privatwald.

  • Staatswald ist derjenige Wald, der im Alleineigentum oder Miteigentum ausschließlich des Freistaates Bayern, einer vom Freistaat Bayern verwalteten Stiftung, eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland oder des Bundes steht.

 

  • Körperschaftswald ist derjenige Wald, der im Alleineigentum oder Miteigentum ausschließlich von kommunalen Gebietskörperschaften und von ihnen verwalteten öffentlichen Stiftungen steht, soweit sie der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehen.

 

  • Privatwald ist derjenige Wald, der weder Staatswald noch Körperschaftswald ist.

 

 

Verteilung der Baumarten im Landkreis Ansbach

 

 Forstwirtschaft

 

Wald Zukunft

 

Waldumbau bedeutet den Wald aktiv auf die Zukunft vorzubereiten. Der Problemdruck aus dem Klimawandel ist in der Forstwirtschaft, aufgrund der langen Produktionszeiträume, weit höher als in der Landwirtschaft.

 

Mögliche Anpassungsmaßnahmen sind:

  1. Baumartenvielfalt
  • Naturnahe, baumartenreiche Mischbestände mit einem hohen Anteil an wärme- und trockenresistenten Baumarten
  • Gastbaumarten beimischen (z.B. Douglasie).
  • Naturverjüngung bzw. Verwendung von herkunftsgerechtem Vermehrungsgut

2. Frühzeitige Verjüngung von Nadelbeständen

 

  • Durch frühzeitige Vorausverjüngung Nadelholzanteile auf kritischen Standorten senken
  • Bestockungsziele und Baumarteneignung müssen entsprechend angepasst werden

 

3. Regulierung der Schalenwildbestände auf das waldbaulich notwendige Maß

  • Standortangepasstes Naturverjüngungspotential weitestgehend ausschöpfen
  • Verjüngung im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen

 

4. Wiederbewaldung von Kahlflächen

  •  Stärkere Beteiligung der Edellaubbäume und der Eiche
  •  Pionierbaumarten einbeziehen (Birke, Aspe, Vogelbeere und Kiefer)

 

5. Rechtzeitige Pflege

  •  Laubbeimischung erhalten und Stabilität verbessern
  •  In dichten Nadelbeständen Wasserspende mittels Durchforstung erhöhen (Minderung der Interzeption)
  •  Strukturreiche, ungleichaltrige Mischbestände fördern

 

Energieerzeugung aus Holz

Die wesentlichen Vorteile sind:

 

- Nachwachsender Rohstoff

 

- Regionale Wertschöpfung

 

- Sichere Bereitstellung

 

- Beitrag zur energetischen Selbstversorgung

 

- Minderung von Gefahren für die Umwelt

 

- Emissionsarme Verbrennung

 

- ausgeglichener CO2-Haushalt

 

Durch gestiegene Öl- und Gaspreise ist der Markt um die regenerativen Energien in Bewegung gekommen. Positive Effekte sind eine verbesserte Abnehmersituation, gestiegene Preise und neue Technologien im Heizungssektor für Scheitholz, Holzpellets und Hackschnitzel.